Rezept für Spinatquiche

Zugegeben, wir sind Wiederholungstäter! Nahezu jeden Freitag landet bei uns eine Spinatquiche im Ofen, mit der wir entspannt die Arbeitswoche ausklingen lassen. Jede Woche habe ich ein bisschen am Rezept gefeilt und sie ist immer besser geworden. Jetzt möchte ich das Rezept mit euch teilen und hoffe, ihr könnt euch auch bald eine leckere Spinatquiche schmecken lassen.

Zutaten für eine Spinatquiche für 4 Personen

Ich mache die Spinatquiche in einer normalen Springform. Wer eine Quiche-Form hat, kann aber auch diese benutzen. Ihr braucht dafür:


  • 1 Zwiebel (evtl. eine Knoblauchzehe)
  • 200 bis 300 Gramm frischen Spinat (alternativ: Tiefkühlspinat)
  • Ziegenkäse oder Schinkenwürfel
  • 3 Eier
  • 100 Gramm Creme fraîche oder Sahne
  • 250 Gramm Mehl
  • 125 Gramm Butter
  • 6 Esslöffel Wasser
  • Salz, Pfeffer

Den Teig für die Quiche zubereiten

Für Mürbeteig gibt es viele Rezepte und Anleitungen. Wenn ihr ihn auf eure Art zubereitet, empfehle ich euch, das auch für die Quiche zu tun. Ich weiche immer etwas von den Empfehlungen ab...


Für den Mürbeteig lasse ich 125 Gramm Butter in einem Topf bei geringer Hitze weich werden. Diese füge ich zum Mehl (ich nehme immer Vollkornmehl) hinzu, ebenso wie 6 Esslöffel Wasser und eine Prise Salz. Der Teig wird verknetet. Normalerweise folgt nun die Empfehlung, ihn eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen zu lassen. Ich mache das, ehrlich gesagt, nie. Der Teig wird nun in einer gefetteten Springform so verteilt, dass ein Rand von ein bis zwei Zentimetern stehen bleibt. Ich nehme seit einigen Monaten die Springform von Lékué, die ihr links seht und bin damit super zufrieden. Durch den Silikon-Rand bliebt nichts mehr kleben. Den Teig in der Springform stecht ihr mit der Gabel mehrfach ein und gebt ihn bei 180 bis 200 Grad für zehn Minuten in den vorgeheizten Ofen.


Die Füllung für den Spinatquiche

1. Die Zwiebeln in der Pfanne dünsten

Für die Füllung für den Spinatquiche dünstet ihr kleine gehackte Zwiebeln und, wenn ihr mögt, eine Knoblauchzehe in Olivenöl an. Während die Zwiebeln dünsten, wascht ihr den Spinat.


Wer Schinken mag, kann diesen ebenfalls in der Pfanne mit anbraten.

2. Den Spinat zubereiten

Zu den gedünsteten Zwiebeln fügt ihr den gewaschenen Spinat, alternativ den Tiefkühlspinat, hinzu. Was erstmal wie ein riesiger Spinatberg aussieht, sinkt ganz schnell in sich zusammen...


Den Spinat dünstet ihr für etwa zehn bis zwölf Minuten mit den Zwiebeln mit. Anschließend würzt ihr ihn mit Salz und Pfeffer. Wer mag, kann einen Löffel Creme fraîche hinzugeben.


3. Die Spinatfüllung für eure Spinatquiche

Den Spinat gebt ihr in den vorgebackenen Mürbeteig. Darauf verteilt ihr, wenn ihr mögt, Ziegenkäsewürfel.

Der Spinat wird für die Spinatquiche mit einer Mischung aus Eiern und Creme fraîche übergossen. Hierfür schlagt ihr die drei (bis vier) Eier auf. Anschließend verrührt ihr sie mit einem Becher Creme fraîche und fügt eine Prise Salz und Pfeffer hinzu.


Die Mischung gebt ihr über den Spinat. Der Teigrand sorgt dafür, dass die Flüssigkeit nicht ausläuft.


Anschließend schiebt ihr die Spinatquiche bei etwa 200 Grad für 45 bis 50 Minuten in den Ofen. Ich hab verschiedene Temperaturangaben in den Rezepten gefunden. Sie begannen bei ca. 180 Grad. Nach ein bisschen Rumprobieren waren bei unserem Herd die 200 Grad am besten, aber das hängt von eurem Herd und seiner Genauigkeit ab.



4. Lasst es euch schmecken!

Guten Appetit!


Ich bin gespannt, wie eure Spinatquiche geschmeckt hat?!

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