Kleine Unfälle im Alltag

Eigentlich wollte ich euch heute einen Post über mein Lieblings-Kürbissuppenrezept schreiben. Daher hab ich gestern schonmal meine Kamera ausgepackt und den ersten Schnappschuss von den Zutaten geschossen. Doch dann kam alles ganz anders...

Alle, die mich kennen, wissen, dass der Tollpatsch in der Familie ich bin. Mit Kind ist das ganz praktisch, denn wenn ich morgens ins Büro komme und mein Shirt mit Zahnpasta beschmiert ist oder ich Milchflecken auf der Hose habe, nehmen glücklicherweise alle an, das wäre halt so mit Kind. Natürlich binde ich meinen Kollegen nicht auf die Nase, dass es mein Kind, im Gegensatz zu mir, schafft, den Morgen sauber und unbekleckert zu überstehen. Gestern war dann wieder mal so ein Tag und statt für euch Fotos von meiner tollen Kürbissuppe zu machen, bekommt ihr Infos zu den besten Pflastern überhaupt. 

Mama stellt die Küche auf den Kopf

Während mein Kind friedlich in seinem Zimmer gespielt hat, habe ich schonmal das Gemüse für die Suppe geschnippelt. Da ruft mein Kleiner aus dem Zimmer und schon passierte es - ratsch - das Blut lief. Es lief in Strömen. Ich bin blitzschnell ins Bad gerannt, um den Finger unter dem Wasserhahn abzuspülen und mit Unmengen an Pflaster das Blut zu stoppen. Die Wunde hab ich mir sicherheitshalber erstmal gar nicht angeschaut. Erleichtert, dass nach drei Pflaster- und Verbandsschichten kein Blut mehr durchsickerte, setzte ich mich einen Moment auf den Toilettendeckel. "Komisch", dachte ich, "irgendwie riecht es hier merkwürdig." Ich hatte den Herd nicht ausgestellt. Das Öl darin brannte fröhlich vor sich hin an, in der Küche stand schwarzer, dicker Rauch und die Farbe des Topfes war auch nicht mehr ganz silber. Also, schnell die Balkontür auf und retten, was zu retten war. Wie schön, dass es für solche Fälle das Internet gibt!

 

Gibt man in die Googlesuche "Topf angebrannt" ein, erscheinen tolle Ratschläge. Klar, Natron oder Soda hab ich nicht im Haushalt, aber Waschmittel. Da kam mir die Idee, den angebrannten Topf mit Wasser und Waschmittel aufzukochen gerade recht. Toll, dachte ich, das soll ja auch den Brandgeruch entfernen. Leider hat der Hinweis gefehlt, dass das Ganze, fängt es an zu kochen, mir nichts dir nichts übersprudelt. Also hatte ich in Sekundenschnelle nicht nur eine nach Rauch riechende, sondern auch noch eine überschwemmte Küche. Mittlerweile sickerte dann auch das Blut wieder durch meine spannende Verbandskonstruktion. Wie gut, dass es für so etwas Rettung aus der Apotheke gibt. 

 Steri-Strips und Pflaster für Schnittwunden

Mir hat bei meiner Schnittwunde letztlich ein Tipp geholfen, den ich einmal im Kindergarten erhalten habe: Steri-Strips . Das sind kleine Pflaster, die Schnittwunden zusammenhalten und dafür sorgen, dass alles wieder gut zusammenwächst. In ein paar Tagen erzähle ich euch dann, wie gut das Ganze funktioniert hat.

 

An dieser Stelle ein kleiner Hinweis: bei Wunden, die eine ärztliche Versorgung brauchen, geht bitte auch zum Arzt, anstatt selbst herumzudocktorn und natürlich ist mein Blogpost ein rein persönlicher Erfahrungsbericht und kann keine medizinische Beratung ersetzen. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0