Zillys Piratenabenteuer

von Korky Paul und Valerie Thomas

ab 4 Jahre

Bisher haben uns alle Zilly-Bücher rundum begeistert. Aber unser bisher spannendstes Zilly-Buch ist, wie kann es anders sein, ist das Kinderbuch "Zillys Piratenabenteuer".

 

Zilly und ihr Kater Zingaro sind zu einer Kostümparty eingeladen. Für welches Kostüm sie sich wohl entscheiden? Märchengestalten fallen aus, tierische Verkleidungen sowieso. Da bleibt nur das Piratenkostüm. Zingaro wird zum passenden Papagei. Zilly ist begeistert - Zingaro weniger. Als das Duo auf dem Fest erscheint, trifft es auf viele andere Piraten. Einer von ihnen hat sogar eine Schatzkarte. Zilly zaubert ein Piratenschiff in den Garten und schon kann die abenteuerliche Fahrt beginnen. Auf der Schatzinsel allerdings erwartet die wilde Bande eine böse Überraschung. Sie sind nicht die ersten Piraten. Ein gefährlicher Piraten-Trupp, bewaffnet bis an die Zähne, hebt bereits den Schatz. Zillys Piraten wollen nur noch eins - abhauen. Wie gut, dass der Zufall für sie entscheidet und Kaperfahrt wie Kostümfest doch noch ein erfreuliches Ende nehmen.

 

Wie bei den anderen Kinderbüchern rund um Zilly, darunter „Zilly, die Zauberin“ und "Zilly und der kleine Drache", sind "Zillys Piratenabenteuer" ausgefallen, witzig und originell. Die Vor- und Nachsatzseiten haben Schulkinder gestaltet. Die Geschichte orientiert sich an klassischen Piratenabenteuer. Eine Schatzsuche darf dabei ebenso wenig fehlen, wie echte Piraten. Statt des eigentlich zu erwartenden Piratenschatzes erleben die Kostüm-Piraten rund um Zilly allerdings eine herbe Enttäuschung. Ein Gefühl, das für Kinder im Vorschulalter ein besonderes Thema ist, führt es doch nicht selten zu den allseits gefürchteten Tobsuchtanfällen. Zilly wäre aber keine echte Zauberin, wenn sie die Situation nicht mit einem Zauberspruch lösen könnte und damit für den Aha-Effekt sorgen würde.

 

Korky Paul, Valerie Thomas: Zillys Piratenabenteuer. Beltz & Gelberg, Weinheim, Basel 2014, ISBN 978-3-407-79571-7, aus dem Englischen von Ulli und Herbert Günther.

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