Mama-Fitness leicht gemacht

Nachdem ich euch schon von unserem tollen Kinderbuch über Karneval erzählt habe, möchte ich euch heute natürlich nicht vorenthalten, wie es mir in Sachen Sport am ersten Tag meiner Challenge ergangen ist. Ich selbst ärgere mich immer über Behauptungen wie, Sport wäre auch mit Kindern immer möglich und kann dem nicht zustimmen. Ich persönlich bin fest davon überzeugt, solche Aussagen kommen nur von Leuten, die keine Kinder oder aber viel Unterstützung haben. Klar, es gibt bestimmt auch noch jene, bei denen auch mit Kind immer alles glatt läuft, die Kinder, Job und Hobbies haben, trotzdem ausgeschlafen sind, den Haushalt in Ordnung halten, immer schick aussehen und regelmäßig Sport treiben. Wenn ihr so jemand seid oder jemanden kennt, meldet euch. Dann möchte ich UUUUUUUNBEDINGT wissen, wie das geht!!!! Was bei mir selbst seit etwas längerer Zeit aber mehr oder regelmäßig klappt, ist das Thema Fitness. Das kann man mit Kind und Co. tatsächlich unter einen Hut bekommen, wenn man ein bisschen plant und die Sache nicht allzu verbissen angeht. 

 

Die Grundausstattung für fitte Mamas

Mein persönliches Sportprogramm sieht relativ abwechslungsreich, aber nicht verbissen aus. Ich gehe gern laufen, gehe einmal in der Woche zu einem Inline-Skating-Kurs und mache unheimlich gern Body-Weight-Übungen, manchmal auch Yoga. Inline Skaten und Laufen sind oft vom Alltag mit Kind abhängig. Stehen Termine auf dem Programm oder ist mein Kind krank, fällt beides schon mal flach. Die Matte zuhause ausrollen und ein paar Body-Weight-Übungen oder ein kleines Hanteltraining machen, das geht aber immer und zur Not selbst mit Kind. Meines jedenfalls hat einen Riesenspaß, wenn ich es huckepack nehme und mit ihm Kniebeuge mache oder wenn es bei den Liegestützen auf meinem Rücken liegen darf. Deshalb stelle ich euch hier mal meine Grundausstattung für das Training zu Hause vor: 

 

1. Gymnastikmatte

 

Eine Gymnastikmatte oder eine Yogamatte gibt es inzwischen für wirklich wenig Geld in jedem Sportgeschäft, manchmal auch in Supermärkten wie Lidl oder Aldi im Angebot. Wichtig daran ist nur, dass sie rutschfest ist und vielleicht habt ihr die Gelegenheit, vor dem Kauf mal drank zu schnuppern, manchmal stinken die Matten nämlich unangenehm nach Plastik oder Gummi. Beides nicht so lecker, wenn man beim Liegestütz mit der Nase dran tippt ;-) Wenn ihr eine Gymnastikmatte und ein kleines Handtuch habt, habt ihr für den Anfang eigentlich schon alles, was ihr braucht. Alles andere, was man so noch dazu haben kann und ich euch sicher ab und zu mal vorstelle, weil ich zwar keine Schwäche für Klamotten, wohl aber für Sportartikel habe, ist nützlich, aber wirklich nicht notwendig. 

 

2. Fitnessband

 

Ich finde das Fitnessband ganz praktisch, weil man damit die Übungen doch ab und zu variieren und den Widerstand erhöhen kann. Fitnessbänder, auch als Elastikbänder oder Pilates-Bänder bekannt, sind in unterschiedlichen Stärken erhältlich und es gibt tolle Anleitungen für einfache, aber effektive Übungen damit. Damit man den Widerstand erhöhen kann oder für unterschiedliche Übungen verschiedene Widerstände nutzen kann, bietet es sich an, gleich mehrere Fitnessbänder im Set zu kaufen.  

 

3. Hanteln

 

Manchmal reichen mir die Body-Weight-Übungen nicht und ich trainiere gern mit Gewichten. Dafür habe ich zwei kleine Hanteln mit einem Gewicht von je 2,5 Kilogramm, aber auch noch einen Koffer mit einem Kurzhantelset. Ich habe meine im Decathlon gekauft. Ihr könnt sie aber auch hier erhalten. Ich hab mir gleich einen Koffer mit insgesamt 20 kg zugelegt und fand den Rückweg zu Fuß mit Hanteln nicht besonders witzig. Ich hatte echt nicht damit gerechnet, wie schwer das Ding sein würde und hatte danach mächtigen Muskelkater. Wenn ihr noch nicht mit Hanteln trainiert habt, solltet ihr euch vor einem Hanteltraining auf jeden Fall von einem Profi zeigen lassen, wie ihr die Übungen richtig ausführt. Und vor allem: Habt ihr Kinder im Haus, bewahrt die Hanteln so auf, dass sie nicht herankommen. Schon wenn eine Hantel mit einem Gewicht von 2 kg auf kleine Kinderfüße fällt, kann das sehr schmerzhaft werden!

 

Mein Body-Weight-Training

Ich habe vor einigen Jahren das Buch "Fit ohne Geräte" von Mark Lauren in die Hände bekommen und trainiere mit vielen Variationen gern und oft mit diesen Übungen. Mein Ziel ist ja, wirklich 365 Tage am Stück nicht nur wirklich jeden Tag mit meinem Kind zu lesen, sondern auch jeden Tag Sport zu machen. Damit kein Übertraining droht, was ich mir bei meinen Trainingseinheiten eigentlich nicht vorstellen kann, trainiere ich beim Body-Weight-Training und beim Hanteltraining immer verschiedene Muskelgruppen. Gestern zum Beispiel waren mit Übungen wie dem Ausfallschritt, Squats oder Kniebeugen und Kick-Backs sowie Bauchübungen dran. Ich nehme mir für eine Übungseinheit rund 15 bis 20 Minuten vor. Wenn ich weiß, ich kann nach 15 Minuten fertig sein, raff ich mich eher auf, als wenn ich mir lange Trainingseinheiten vornehme und am Ende gar nichts mache. Selbst die 15 Minuten fallen oft recht intensiv aus und ich merke deutlich, dass ich bei meinem Lauftraining vom Krafttraining profitiere. 

 

Wie bekommt ihr Fitness und Kind unter einen Hut?

Kommentar schreiben

Kommentare: 0