Basteln mit Kindern: Wutbälle, Antistressbälle oder Jonglierbälle

Bei uns ist schon vor ein paar Wochen die schulfreie Zeit angebrochen. Früher oder später kommt da automatisch Langeweile auf - Ferienbetreuung hin oder her. In diesen Wochen des Jahres steht bei uns das Basteln hoch im Kurs - aber wer will bei Sonnenschein schon viel Zeit im Freien verbringen? Her müssen also Basteltipps, die schnell gehen und bei denen Dinge entstehen, die man am besten auch noch draußen verwenden kann! Wie gut, dass wir die Idee aufgeschnappt haben, Bälle aus Reis zu basteln. Das geht schnell, ist einfach umzusetzen, man braucht nur wenige Materialien und kann die Bälle super draußen und drinnen verwenden - als Antistressbälle, als Wutbälle, als Jonglierbälle und super auch für draußen zum Werfen, Kegeln und für vieles mehr. 

 

Was ihr zum Basteln der Bälle braucht

  • Reis
  • kleine Tüten
  • Luftballons
  • eine Schere

Mit nur diesen vier Dingen, die fast jede Familie mit Kindern zu Hause hat, könnt ihr mit wenigen Handgriffen tolle Bälle basteln. 

 

1. tüte mit reis befüllen

Als erstes füllt ihr in eine kleine Plastiktüte etwa eine Handvoll Reis. Die Tüte knotet ihr direkt über der Reisfüllung zu, sodass so wenig Luft wie möglich enthalten ist. 

2. Tüte und Luftballons vorbereiten

Die Tüte, die ihr mit Reis befüllt habt, schneidet ihr direkt über dem Knoten ab. Ich lasse hierbei etwa einen halben Zentimeter frei, damit sich der Knoten nicht löst. Um dem Ball seine Hülle zu basteln, schneidet ihr von zwei Luftballons den Hals ab. 

 

3. Luftballon über die Tüte stülpen

Über die Tüte wird nun zunächst an der Stelle, wo sich der Knoten befindet, ein Luftballon gestülpt. Das geht am besten, wenn ihr ihn umdreht und dann über die Tüte zieht, ähnlich wie bei Bettwäsche, die man seitenverkehrt hält, um die Decke an den Zipfeln zu packen und dann die Wäsche überzustülpen. 

 

4. Den zweiten luftballon überziehen

 

In diesem kurzen Video könnt ihr sehen, wie der zweite Luftballon von der frei gebliebenen Seite aus über die Tüte gestülpt wird. 

 

5. Spielen und Spaß haben

Euer Ball ist jetzt fertig - unglaublich, wie schnell das geht, oder? So schnell, dass bei uns ein ganzer Bällehaufen entstanden ist und wir nun immer einen Ball in der Tasche haben, um überall damit spielen, ihn in die Luft zu werfen oder einfach unsere Wut daran abzulassen. Klar, dass bei Mama auf dem Schreibtisch ein Ball als Stressball seinen Einsatz findet - Sohnemann dagegen freut sich über einen Wutball, den er zur Not ordentlich kneten kann. Und sind Stress und Wut kein Thema mehr, macht das Kegeln mit den Bällen besonders viel Spaß - oder wie wäre es mit Dosenwerfen? Das geht prima auch mit leeren Joghurtbechern!