Basteln mit Kindern: Anleitungen und Bastelideen für kleine und große Kinder

Stiftehalter basteln mit Kindern

Schnelles Upcycling fürs Kinderzimmer

Wir haben das Glück, an einer Grundschule gelandet zu sein, in der Projekte einen großen Raum einnehmen. An drei Tagen in der Woche haben die Kinder dort die Möglichkeit, frei unter verschiedenen Projekten auszuwählen. Die Kunst ist dabei ebenso vertreten, wie die Natur- und die Sozialwissenschaften. Die Kinder können malen, basten, Natur und Umwelt erforschen und vieles mehr. Eines von diesen tollen Projekten besteht aus dem Basteln mit Müll, dem Upcycling. Seitdem stapeln sich bei uns leere Eierkartons, Joghurtbecher, Milchflaschen und vieles mehr. Das Upcycling-Projekt ist nicht nur bei uns zu Hause das beliebteste, sondern kommt bei allen Kindern so gut an, dass sich vor dem Raum regelmäßig Schlangen bilden. Kein Wunder, dass uns auch privat das Upcycling ergriffen hat. Dabei muss man glücklicherweise gar kein geschickter Bastelkünstler sein. Unser letztes Werk ist zum Beispiel ein Stiftehalter aus einer leeren Plastikflasche.

 

 

Alles, was ihr für einen Upcycling-Stiftehalter braucht, sind:

  • eine leere Plastikflasche,
  • eine Schere und
  • Washi-Tape. 
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Roboter basteln mit Kindern

 

Roboter sind cool!!! Sie sind schon für Kinder faszinierend und in der Welt der Technik immer präsenter. Doch was sind Roboter eigentlich? Wofür sind sie da? Wie sehen sie aus? Und wie funktionieren sie? Wir haben uns dem Projekt "Roboter" zunächst mit einer kleinen Bastelei genähert, um von hier aus dann diese Fragen nach und nach beantworten zu können. Wenn euch an einem verregneten Nachmittag die Langeweile packt, kramt doch einfach mal nach alten Schachteln und Papierresten und nutzt die Gelegenheit, um einen einfachen Roboter mit Kindern zu basteln!

 

Einen Roboter mit Kindern basteln geht schnell und macht viel Spaß!

Was ihr für einen Roboter braucht

  • leere Schachteln
  • Kleber, Schere, Bleistift
  • Papier zum Bekleben
  • Pfeifenputzer 
  • gegebenenfalls Wackelaugen
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Die Olli und Molli ist da!

Eine sinnvolle Zeitschrift für Kinder

Der Olli und Molli sind wir schon so lange treu, dass ich euch heute endlich einmal von unserer persönlichen "Liebesgeschichte" berichten möchte. 

 

Olli und Molli - eine empfehlenswerte Zeitschrift für Kinder.
Unsere Lieblingszeitschrift - die Olli und Molli
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Basteln mit Kindern: Wutbälle, Antistressbälle oder Jonglierbälle

Bei uns ist schon vor ein paar Wochen die schulfreie Zeit angebrochen. Früher oder später kommt da automatisch Langeweile auf - Ferienbetreuung hin oder her. In diesen Wochen des Jahres steht bei uns das Basteln hoch im Kurs - aber wer will bei Sonnenschein schon viel Zeit im Freien verbringen? Her müssen also Basteltipps, die schnell gehen und bei denen Dinge entstehen, die man am besten auch noch draußen verwenden kann! Wie gut, dass wir die Idee aufgeschnappt haben, Bälle aus Reis zu basteln. Das geht schnell, ist einfach umzusetzen, man braucht nur wenige Materialien und kann die Bälle super draußen und drinnen verwenden - als Antistressbälle, als Wutbälle, als Jonglierbälle und super auch für draußen zum Werfen, Kegeln und für vieles mehr. 

 

Was ihr zum Basteln der Bälle braucht

  • Reis
  • kleine Tüten
  • Luftballons
  • eine Schere

Mit nur diesen vier Dingen, die fast jede Familie mit Kindern zu Hause hat, könnt ihr mit wenigen Handgriffen tolle Bälle basteln. 

 

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Ein Plädoyer für die grobmotorischen Jungs

Gedanken zum Thema Feinmotorik

Die Feinmotorik müsse man gerade bei Jungen, die sich in der Schule beim Schreibenlernen so viel schwerer tun als Mädchen, unbedingt bei Zeiten fördern - heißt es oft. Als frischgebackene Mutter habe ich daran so felsenfest geglaubt, wie ich es aus dem Mund vieler Erzieher gehört und in vielen Ratgebern und Artikeln gelesen habe. Nun, ganze 6 Jahre später haben sich langsam aufkeimende Zweifel in echte Empörung verwandelt. Meine erst unangenehme Begegnung mit der Feinmotorik hatte ich, als mein Kind gerade fünf Jahre alt geworden war. Bei einem Gespräch mit einer (wie sich später gezeigt hat nicht sehr kompetenten und schon gar nicht empathischen) Vorschullehrerin legte diese mir nahe, mit meinem ach so grobmotorischen Jungen doch auch mal zu kneten. Hm, im Grunde hatte sie recht. Kneten ist was Tolles. Der Haken daran - mein ach so grobmotorischer Junge hat bereits mit einem Jahr geknetet, was das Zeug hält. Er hat auch alles andere gemacht, was man für die Feinmotorik so tun soll - malen, basteln, kleine Teile sortieren, kleine Bausteine zusammensetzen usw. Trotzdem ist mir im Laufe der Jahre immer wieder das Kommentar untergekommen, mit dem Jungen müsse man doch mal an der Feinmotorik arbeiten. Meine Einwände, dass er sich stundenlang fürs Basteln, Backen, Kneten und vieles mehr interessieren kann und mit Feuereifer auch die kleinsten Legoteile zusammensetzt, wurden nie ernst genommen, sondern eher als das Geschwätz einer übereifrigen Mutter abgetan. Klar ist, die Resultate, die wir beim Kneten erzielen, sind ganz sicher nicht die, die so manches Mädchen, das wir kennen, zu herzaubern. Statt filigraner Figuren entstehen grobe Gestalten und wilde Landschaften:

 

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