Brötchen backen mit Kindern

 

Was kann es Leckeres geben als frische Brötchen? Mein Kind ist allerdings wählerisch - weder Brötchen vom Bäcker noch leckeres Brot kommen bei ihm gut an - die weichen Milchbrötchen aus dem Supermarkt allerdings schon. Die finde ich allerdings nicht besonders überzeugend und jedesmal, wenn ich einen Blick auf die Zutatenliste werfen, wird mit schlecht. Ich finde es ja eigentlich toll, dass Reis, Obst, Sushi und frisches Gemüse die liebsten Lebensmittel meines Kindes sind, aber manchmal ist es gar nicht so einfach, noch Ideen fürs "Pausenbrot" oder für zwischendurch zu finden, ohne auf Kekse und Co. zurückzugreifen. Süße Brötchen sind eine geniale Alternative. Süß genug, um zum Reinbeißen zu verlocken und zu Hause gebacken, wo man die Menge an Fett und Zucker, die hineinwandert, gut unter Kontrolle haben kann. Unser bestes Rezept wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten!

 

 

Rezept für Brötchen - die Zutaten

Für ein Backblech voller Brötchen (ca. 16 Stück) benötigt ihr die folgenden Zutaten:

 

500 g Mehl (1/2 Vollkorn, 1/2 normal)

25 g frische Hefe

150 ml Wasser

50 ml Milch

40 g Butter

3 Eier

1 Teelöffel Salz

100 g Zucker (eine gute Alternative ist auch Kokosblütenzucker)

(ggf.) 1 Päckchen Vanillezucker

 

Die Brötchen zubereiten - ein Knetfest für Kinder

 

Ein Hefeteig ist im Grunde sehr einfach, viele Leute haben trotzdem Respekt vor ihm - und das mit Recht. Wer ein paar Grundlagen beachtet, kann mit frischer Hefe allerdings Wunderwerke zaubern. Am wichtigsten ist die richtige Temperatur der Zutaten. Sind sie zu kalt, kann die Hefe nicht gehen, sind sie zu heiß, zerstören sie sie. Wir erklären euch Schritt für Schritt, wie wir unsere leckeren Brötchen backen und sie am besten gelingen. Am besten nehmt ihr alle Zutaten, die aus dem Kühlschrank stammen, bereits einige Zeit vor dem Backen heraus, damit sie Zimmertemperatur haben.

 

  1. Frische Hefe nehmen und in einer Keramikschüssel zerbröseln. 
  2. 150 ml zimmerwarmes Wasser hinzugeben.
  3. Einen Teelöffel voll Zucker zur Hefe und zum Wasser geben. 
  4. Alles vorsichtig mit einem HOLZLÖFFEL verrühren. 
  5. Etwa 10 bis 15 Minuten ruhen lassen (am besten so lange, bis sich auf der Oberfläche kleine Blubberblasen bilden).
  6. Mehl, Zucker, Eier, Vanillezucker, Salz, Butter und Milch in eine größere Schüssel geben und mit der Hefe-Wasser-Mischung verkneten. 

Habt ihr alle Zutaten miteinander vermischt und verknetet, kommt es nun auf das richtige Feeling an. Hefe möchte verwöhnt werden, das heißt, ihr müsst den Teig ordentlich durchkneten, um die Hefe zum "Arbeiten" anzutreiben. Knetet, klopft, schlagt und rollt den Teig also ordentlich auf der Arbeitsfläche. Bleibt er kleben, gebt ihr noch etwas Mehl hinzu. Mein Sohnemann liebt das Teigkneten und nach einem anstrengenden Schultag kann es den Kindern gut tun, ihren Frust beim Kneten mal so richtig rauszulassen. Habt ihr den Teig genügend geknetet, wird er sich weich und fluffig anfühlen. Ihr formt ihn nun zu einer Kugel zusammen, die ihr in der Schüssel aufbewahrt und mit einem trocknen und sauberen Tuch abdeckt. Den Teig lasst ihr nun etwa zwei Stunden gehen. Ihr könnt ihn auch am Vorabend vorbereiten, über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und am nächsten Morgen backen. So habt ihr im Handumdrehen ofenfrische Brötchen auf dem Frühstückstisch. 

 

 

Den Teig zu Brötchen formen und backen

 

Nachdem der Teig genügend Zeit zum Gehen hatte, knetet ihr ihn noch ein letztes Mal durch und formt ihn zu etwa gleichgroßen Kugeln. Wir backen die Brötchen auch gern in Muffinformen aus Silikon. Ich habe beispielsweise gute Erfahrungen mit den Produkten von Lékué gemacht. Ich habe das Gefühl, dass sie dann etwas weicher bleiben.  Den fertig zu Kugeln geformten Teig lasst ihr nun auf dem Backblech noch einmal gehen. Ich nutzen die Zeit meistens, um den Backofen vorzuheizen. Im vorgeheizten Ofen backt ihr die Brötchen bei 180 °C etwa 17 Minuten (sind die Brötchen klein eher 15 Minuten lang, sind sie etwas größer eher ein bis zwei Minuten länger. 

 

Guten Appetit!


 

 

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