Tolle Pflege für Locken

Die richtige Pflege für Locken kann eine echte Herausforderung sein. Ich verzichte bei meinen Locken seit einiger Zeit auf Silikone. Viele Lockenköpfe, die versuchen, auf Silikone zu verzichten, machen jedoch die Erfahrung, dass ihre Locken sich immer strohiger anfühlen und immer trockener werden. Schuld daran kann der - auch in vielen Naturprodukten enthaltene - Alkohol sein. Wer seine Locken silikonfrei pflegen möchte, sollte daher nach Produkten Ausschau halten, der auch keinen Alkohol enthält, der die Haare austrocknen kann. Ich stelle euch heute zwei Produkte vor, die ich im Moment für meine Locken verwende:

 

Beides sind Conditioner, hergestellt von der Firma URTEKRAM. Ich habe lange nach einem Conditioner gesucht, der für meine Locken wirklich geeignet ist und bin dabei auf die beiden gestoßen. Der eine ist ein Sprüh-Conditioner für Kinder, der andere eine normale Pflegespülung, die feuchtigkeitsspendend wirken soll. 

 

Welche Alkohole du bei Locken vermeiden solltest

 

Die Liste der Inhaltsstoffe ist selbst bei Naturkosmetik oft lang, wenn es um die Haarpflege geht. Silikone sind in zertifizierter Naturkosmetik nicht enthalten und selbst viele konventionelle Hersteller bieten mittlerweile Produkte an, die ohne Silikone auskommen. Sie lassen sich meist einfach an der Aufschrift - ohne Silikone - erkennen. Bei Alkoholen sieht es schon anders aus. Vor allem in den erschwinglichen Naturkosmetik-Produkten aus der Drogerie ist oft viel Alkohol enthalten. Wer Locken hat und einen Conditioner in der Hand hält, der gleich an zweiter Stelle als Inhaltsstoff beispielsweise Propyl Alkohol, Isopropyl Alkohol, Ethanol, Isopropanol, Alkohol oder Alkohol denat. angegeben hat, sollte definitiv die Finger davon lassen. Bei Fettalkoholen, wie Cetearyl Alkohol oder Behenyl Alkohol, aber auch Stearyl Alkohol oder Myristyl Alkohol sieht die Sache jedoch anders an. Sie sind feuchtigkeitsspendend und so macht zum Beispiel Cetearyl Alkohol, wie die Pharmazeutische Zeitung schreibt, das Haar weicher und geschmeidiger. Ich selbst bin nicht nur ungeduldig, sondern auch ziemlich vergesslich und finde es sehr anstrengend, mich jedes Mal durch die Liste der Inhaltsstoffe zu kämpfen. Daher mache ich es mir meistens einfach und versuche, mir nur die "guten" Alkohole, also die Fett- und Wachsalkohole zu merken, anstatt jedes Mal nach einem der Bösewichte Ausschau zu halten. Diese Ausführung zu den Alkoholen ist daher übrigens auch nicht abschließend. Wer sich gern genauer dazu informieren möchte, findet im Internet viele hilfreiche Artikel zum Thema. 

 

Zwei Conditioner im Test

Nun zu den zwei Conditionern, die ich derzeit verwende. 

 

Der eine ist der Spray Conditioner für Kinder von URTEKRAM. Seine pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften erhält er unter anderem durch Aloe Vera und Calendula. Ich habe dem Conditioner wenige Tropfen Mandelöl beigemischt und nutze ihn, um meine Locken zwischen den Wäschen immer mal wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen. Bei mir kommt er vor allem in den Spitzen zum Einsatz. Vor dem Sport beispielsweise flechte ich mir die Haare zum Zopf und sprühe die Spitze außerhalb des Zopfgummis mit dem Sprüh-Conditioner ein, bis die Haarspitzen vollkommen durchtränkt sind. 

 

Das zweite Produkte ist eine Pflegespülung, die ebenfalls Aloe Vera und Extrakte aus Nordischer Birke sowie Lecithin enthält. Ich verwende die Spülung entweder nach dem Waschen oder aber wasche meine Haare damit. Hierzu kurz ein Hinweis zu meiner derzeitigen Waschroutine: ich wasche meine Haare seit ungefähr vier Monaten ausschließlich mit Naturseife. Dazu schreibe ich euch sicher auch noch einen Artikel, will es hier aber nur kurz erwähnen. Die Seifenwäsche mache ich aber nur ein, maximal zwei Mal in der Woche. Da ich relativ viel Sport treibe und sogar ich als Frostbeule bei der anhaltenden Hitzewelle, die wir hier in Spanien habe nun doch auch auf dem Kopf öfter schwitze, wasche ich meine Haare ab und zu zwischen den Seifenwäschen mit Conditioner. Hierfür mache ich die Haare komplett nass, gebe den Conditioner in die Spitzen, verteile ihn dann in die Längen und massiere ihn anschließend in die Kopfhaut ein. Dort lasse ich ihn eine Weile einziehen und spüle die Haare anschließend gut aus. Viele, die ihre Haarwäsche auf Naturseife umgestellt haben und mit Apfelessig spülen, berichten, dass sie gar keinen Conditioner mehr brauchen. Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Meine Haare brauchen auch bei der Haarwäsche mit Seife noch viel Feuchtigkeit und Pflege, allerdings merke ich schon Unterschiede. So haben sie, als ich die Haare noch mit Shampoo gewaschen habe, Öle geradezu aufgesaugt. Nun sind sie so durchgepflegt, dass ich mit Öl sparsamer umgehen kann und es oft nur noch für die Spitzen verwende. 

 

Naturkosmetik von URTEKRAM

 

URTEKRAM ist ein skandinavisches Unternehmen, das Bio-Lebensmittel und zertifizierte Naturkosmetik vertreibt. Das Unternehmen besteht seit 1972 und nahm seine Anfänge mit einem kleinen Krämerladen. Solltet ihr euch, wie ich, fragen, was "Urtekram" eigentlich heißt, findet sich auf der Seite des Unternehmens eine Erklärung, die an die Unternehmensgeschichte angelehnt ist. So ist ein "urtekræmer" die Bezeichnung für einen Gewürzhändler oder einen reisenden Kaufmann gewesen. 

 

Dieser Artikel enthält Links zu den empfohlenen Produkten, die mir helfen, meine Seite zu finanzieren. Es handelt sich aber weder um einen gesponsorten Post noch um sonstige Werbung, sondern die Empfehlungen beruhen ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen. Die beiden Conditioner habe ich übrigens im Bio-Laden erhalten.

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